Todesschön

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Karthaus-Schnalstal, Vinschgau/Südtirol - ehemaliges Kartäuserkloster Allerengelberg (mons omnium angelorum)

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Gegründet wurde das Kloster vom Tiroler Landesfürsten Heinrich und 1332 eingeweiht.

Am 30. November 1781 löst die Obrigkeit das Kloster auf und verkauft allen Besitz. In der Folge werden Gebäude und Ländereien zum jetzigen Bauerndorf Karthaus.

Im Jahr 1924 zerstört ein grosser Brand fast alle Gebäude und Häuser. Trotzdem ist die Anlage auch heute noch ein beeindruckendes Ensemble.

 

„Das müsst ihr euch mal vorstellen. Als das Kloster aufgelöst wurde, lag der Bücherbestand bei etwa 2.400 Titeln. Nach der Aufhebung kamen die Bücher und Handschriften zuerst an die Universität Innsbruck und nach Wien, und dann wurden viele davon weiterverkauft an private Sammlungen und andere Klöster. Eine mit Sorgfalt über viele Jahrhunderte geführte Bibliothek, in aller Welt verstreut und zum Teil unwiederbringlich verloren.“
Bücher und Handschriften der Kartause Allerengelberg. Genau darüber wollte Leo von Mayr alles erfahren. Aber Lukas kam ihr zuvor.

Angela Dopfer-Werner, “Todesschön”

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